Meine Katze miaut – Warum tut sie das?

Weiße Katze

Symptome, Ursachen und Behandlung, wenn die Katze miaut

Katzen kommunizieren auf unterschiedlichste Weise untereinander. Dementsprechend verschieden ist auch die Kommunikation der Vierbeiner mit ihrem Besitzer. So gibt es verschiedene Ausdrucksformen, mit denen die Katze ihren aktuellen Gefühlszustand mitteilt. Neben Schnurren, Knurren und Fauchen zählt das Miauen bestimmt zu den bekanntesten Formen der hörbaren Katzenkommunikation. Was es bedeutet und wann vermehrtes Miauen einen Grund zur Sorge darstellt, darüber klären wir dich in diesem Artikel auf.

Ein Katzenjammer

Wusstest du, dass Wissenschaftler über 60 verschiedene Formen des Miauens bei Katzen feststellen konnten? Jede dieser Form hat eine unterschiedliche Bedeutung. Angefangen bei der Kommunikation zwischen Katzenmutter und Kätzchen bis hin zu Hilfeschreien und Miauen im Schlaf können Katzen ihre Bedürfnisse auf unterschiedlichste Weise äußern. Um die Ursachen des Miauens klarzustellen, brauchst du jedoch keinen Abschluss in Katzenlinguistik. Wir zeigen dir typische Gründe, die für das Miauen deiner Katze stehen könnten. Dabei kann es sich um harmlose und liebevolle Kommunikation handeln, aber auch Schmerzen und akute Notfälle können auf übermäßiges Miauen zurückzuführen sein.

Unbedenkliche Ursachen des Miauens

Viele Besitzer werden von ihrer Samtpfote freundlich an der Tür begrüßt. Überschwängliches Miauen stellt hier keine Seltenheit dar. Die Katze zeigt so ihre Freude über das Heimkehren des Besitzers. Auch ist es üblich, dass Besitzer mit ihrem Schmusetiger regelrechte Dialoge führen, indem abwechselnd Laute von sich gegeben werden. Bestimmt kennst du auch diese Art der Kommunikation mit deiner Katze, die für Außenstehende sehr belustigend wirkt und ein besonderes Band zwischen dir und deiner Katze knüpft.

Viele Katzen, die Zugang ins Freie haben, miauen zudem sehr oft bei der Rückkehr in die eigenen vier Wände. Schließlich muss ja ausführlich berichtet werden, was in der freien Wildbahn passiert ist! Oder aber das Miauen ist ein Ausdruck dafür, dass sie wieder hinaus möchten. Ein besonders netter Effekt für uns Menschen ist es, wenn Katzen beispielsweise auch nach dem Futter miauen. Das kann darauf zurückzuführen sein, dass sie sich für das Mahl bedankt – oder etwas mehr Futter nachfordert. Im Schlaf geben Katzen ebenfalls Laute von sich. Das kann ein Zeichen dafür sein, dass die Katze gerade träumt. Zudem kann die Katze im Schlaf etwas zittern bzw. zucken und ist absolut normal.

All diese Arten von Miauen sind kein Grund zur Sorge, sondern zeigen eine lebhafte und vertrauensvolle Beziehung zwischen Vierbeiner und Besitzer. Verhält sich zudem die Katze wie immer, ist aufgeweckt, frisst und wirkt von ihrem äußerlichen Erscheinungsbild fit und gesund, handelt es sich beim Miauen einfach um eine kommunikative Katze, die regelmäßig Kontakt mit Herrchen oder Frauchen aufnehmen möchte. Katzen richten sich nach dem Verhalten ihrer Besitzer. Spricht der Besitzer oft und gerne mit der Katze, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie auf Laute reagiert und diese erwidert. Du musst also dahingehend nichts unternehmen, denn deiner Katze geht es blendend.

Manche Katzen miauen selten bis gar nicht. Auch das ist durchaus legitim und zeigt, wie wundervoll unterschiedlich unsere Vierbeiner doch sind! Aufmerksame Katzenbesitzer können dann beispielsweise an der Körpersprache die Gemütszustände und Wünsche ihrer Schmusekatze gut ablesen und verstehen sie quasi ganz ohne Worte.

Besorgniserregendes Miauen?

Auch wenn es dir vielleicht nicht auffällt: dein Vierbeiner kennt dich und dein Verhalten ganz gut und weiß, wie er bestimmte Laute und Töne von dir einschätzen kann. Umgekehrt sollte dies auch der Fall sein. Aufmerksame Katzenbesitzer werden somit merken, wenn mit dem Miauen der Samtpfote etwas nicht stimmt. Es handelt sich dann nicht um die gewöhnlichen, freundlichen Laute, sondern die Laute können richtig besorgniserregend sein. In harmloseren Fällen kann es vorkommen, dass Katzen regelrechte Schreie loslassen, um gewünschte Streicheleinheiten oder Futter einzufordern. Trifft dies zu, können die Schreie zunächst recht bedrohlich wirken, ihnen liegt jedoch eine harmlose Ursache zugrunde. Gibt die Katze verwunderliche Laute von sich, die sich kurz und abgehakt, aber langanhaltend anhören, kann auch hier Entwarnung gegeben werden. Diese Laute können auf ein gewünschtes Paarungsverhalten zurückgeführt werden.

Hier gilt Vorsicht!

Stecken jedoch andere Ursachen dahinter, gilt es besonders aufmerksam zu sein!

Anders verhält es sich nämlich bei Hilfeschreien. Hilfeschreie einer Katze sind meist mit Kinderschreien vergleichbar und können richtig erschreckend sein. Hörst du deine Katze besorgniserregend aufschreien oder miauen (und es handelt sich dieses Mal nicht um gefordertes Futter), sieh am besten schnell nach, was dahintersteckt! Nicht selten ist es der Fall, dass sich die oft so eleganten Katzen verheddern, in Spalten steckenbleiben oder in großen Höhen gefangen sind. Dann gilt es, schnell einzugreifen und die Katze aus ihrer misslichen Lagez u befreien. Sorge deswegen gleich im Vorfeld für eine gefahrlose Umgebung und räume mögliche Gefahrenquellen (wie gekippte Fenster, Wasserflächen und spitze Gegenstände) aus dem Weg.

Auch weisen Katzen mit mehrmaligem, regelmäßigem und intensivem Miauen auf unerwünschte Zustände hin. Es ist durchaus möglich, dass die Katze erkrankt ist.

Was tun in einer Notfallsituation?

Hat sich die Katze verletzt oder ist das Miauen auf andere Schmerzen oder Krankheit zurückzuführen, muss sie schnellstmöglich versorgt werden. Wie akut der Notfall ist, erkennst du am äußeren Erscheinungsbild deines Vierbeiners. Körpersprache sagt zudem oft mehr als tausendmaliges Miauen. Wirkt dein Vierbeiner abgeschlagen, abwesend, zittert und zeigt ein bedenkliches Erscheinungsbild, hole dir am besten dazu tierärztlichen Rat ein. Schnell und ohne lästige Wartezeiten lässt du dich beispielsweise von Pfotendoctor per Videoanruf beraten. So ist deinem Schmusetiger schnell geholfen!

Fazit

So unterschiedlich unsere Samtpfoten sind, so unterschiedlich sind auch die Laute, die sie von sich geben. In den meisten Fällen handelt es sich um harmlose und liebevolle Laute, durch welche die Katze unsere Kommunikation nachahmt und Kontakt mit uns aufnehmen möchte. Dennoch solltest du genau hinhören. Bei lauten, furchterregenden Schreien ist es wichtig, sofort nachzusehen, da das Leben der Katze in Gefahr sein könnte. Handelt es sich um einen Notfall, ist dein Vierbeiner mit tierärztlichem Rat und professioneller Hilfe am besten versorgt. Nutze dazu den praktischen und schnellen Service von Pfotendoctor, mit welchem du sofortigen tierärztlichen Rat ohne nervenraubendes Warten erhältst!

Wichtig ist, dass du deiner Katze im Alltag viel Aufmerksamkeit schenkst, um ihr Verhalten richtig zu deuten und ihre individuellen Charakterzüge kennenzulernen. Beziehe dabei auch die Körpersprache deiner Katze mit ein. So bekommst du bald ein gutes Gefühl dafür, was deine Katze von dir möchte und ob es sich um einen Notfall oder lediglich um ein intensives Einfordern einer gewünschten Streicheleinheit handelt! Unnötige Sorgen möchte sich schließlich kein Katzenbesitzer machen.

Katzen kommunizieren auf unterschiedlichste Weise untereinander.
Es gibt verschiedene Ausdrucksformen, mit denen die Katze ihren aktuellen Gefühlszustand mitteilt. Neben Schnurren, Knurren und Fauchen zählt das Miauen bestimmt zu den bekanntesten Formen der hörbaren Katzenkommunikation.

Es gibt über 60 verschiedene Formen des Miauens, wovon die Mehrheit keine Gefahr kommuniziert. Auffällige Hilfeschreie mit mehrmaligem, regelmäßigem und intensivem Miauen werden dazu genutzt, auf unerwünschte Zustände hinzuweisen. Das kann zum Beispiel das Steckenbleiben in einer Spalte sein oder die Angst vor großer Höhe, wenn die Katze nicht vom Baum kommt.

Pfotendoctor ist dein online Tierarzt. Per Videoanruf auf dein Smartphone erhältst du sofort Hilfe bei Beschwerden von Tierärzten aus ganz Deutschland. Preiswert und ohne Stress für Deinen Vierbeiner.

Die einmalige Beratung kostet 19,90€. Oder du wirst Mitglied bei Pfotendoctor. Als Mitglied hast du rund um die Uhr Zugriff auf einen Tierarzt per Videochat. Die Mitgliedschaft kostet Dich ebenfalls 19,90€ pro Quartal für ein Jahr.

bar

Sprich jetzt mit einem Tierarzt

Per Videochat, Telefon oder Chat

Klicke auf den Button um einen passenden Termin für dich zu finden. Ein Tierarzt wird sich dann um deinen Fall kümmern.
Das ganze funktioniert in drei ganz einfachen Schritten.

Teilen

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on pinterest
Pinterest
Share on linkedin
LinkedIn

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte dich auch interessieren.

Pfotendoctor - Dein digitaler Tierarzt

Aus Berlin. Aus Liebe zu Tieren.

ÜBER UNS

Wir lieben Tiere genauso sehr wie du. Deshalb haben wir Pfotendoctor für die bestmöglichste Versorgung unserer Liebsten ins Leben gerufen. 

Besuche uns